HomeNewsSachsen-Anhalter zeigen großartige Leistungen und erreichen viele Podestplätze

Sachsen-Anhalter zeigen großartige Leistungen und erreichen viele Podestplätze

Mit einer tollen Erfolgsbilanz kehrte die Delegation unseres Verbandes vom 2. Ranglistenwertungsturnier der Jahrgänge U13 bis U19 aus Niedersachsen zurück.

Peine war am 01./02.10.11 Ausrichter dieser Veranstaltung für die Gruppe Nord. Für die Nachwuchsspieler unseres Landes erwies sich der Ort als gutes Pflaster. Mit Ausnahme der Ak U19 waren unsere Sportler in allen weiteren Jahrgangsklassen in der Endabrechnung auf vorderen Rängen zu finden.

Die genaue Statistik weist drei 1. Plätze, zwei 2. Plätze und drei 3. Plätze aus. Parallel zu den erreichten Erfolgen kann auch festgestellt werden, dass die Leistungen der Unterlegenen jeden Jahrgangs stark zu würdigen sind. Hervorzuheben sind unbedingt die Wettkämpfe im U19-Jahrgang. Das waren Spiele bester Güte. Kenny Nothnagel und Sandra Bartholomäus im Mixed und mit Ciarán Fitzgerald (BBB) im Herrendoppel spielend, hatten sich bekanntlich durch ihre Finalteilnahmen beim ersten Ranglistenturnier in der U17 ein Startrecht in der höchsten Ak gesichert. Unser Mixed und das Doppel kamen in der Endabrechnung „nur“ auf den letzten und vorletzten Rang ein. Das Siegen aber hatten sie den gesetzten Paarungen sehr schwer gemacht. Kenny und Sandra scheiterten in der 1. Runde an Flato/Volkmann (3 gesetzt) nach ansehenswertem und ausgeglichenem Spiel in drei Sätzen. Die Hamburger gewinnen am Ende dieses Turnier. Auch das zweite Spiel musste erst nach einem Dreisatzmatch verloren gegeben werden. Im Herrendoppel wurde die Luft für das an Position 1 gesetzte Duo Mernke/Persson (SLH) ebenfalls dünn. Mit einem knappen Sieg von 19:21/23:21 und 21:18 konnten sie ihrer Favoritenrolle im Spiel gerade noch so gerecht werden. Im folgenden Spiel nahm man den Niedersachsen Behme/Gredner (4. beim 1. RLT) nach einer tollen Leistung genauso einen Satz ab. Beim Kampf um den vorletzten Rang kam es erneut zum Vergleich der beiden U17 Aufsteiger. Dieses Mal konnte unser Team einen Zweisatzerfolg feiern und sich damit für die Finalniederlage vor 14 Tagen revanchieren. Ich wollte diese Spiele genannt haben, da die gezeigte Spielleistung auf hohem Level durchaus zu würdigen sind. Das soll keinesfalls die Anstrengungen unserer jüngeren Teilnehmer schmälern, denn auch sie machten der Konkurrenz das Leben schwer.

Kommen wir nun zu den Top-Ergebnissen dieses Turniers. Hier sind zuerst die Turniersiege im Mädchendoppel U13 mit Maria Kuse/Marie Lücke zu nennen. Mit zwei Siegen über die Paarungen aus BBB und SLH zogen sie ungefährdet in das Finale ein. Hier gelang es ihnen nach einem packenden Finish im 3. Satz mit 23:21 gegen Korsch/Oldhauer (SLH) knapp die Oberhand zu behalten. Für unsere beiden weiteren Sieger im Jahrgang U17, Kenny im Einzel und Eric Aufzug mit Isabelle Puchta im Mixed, hatten die obersten Podestplätze einen schönen Nebeneffekt. Sie bewirkten, dass unsere Spieler bei der Nominierung zu den Deutschen Ranglisten ihre verdiente Berücksichtigung fanden – einfach Klasse! Auch diese Spiele der Drei waren an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten. Unserem Mixed gelang der Durchmarsch bis zum Gesamterfolg immer in zwei Sätzen. Aber diese hatten es in sich. Schon das Auftaktspiel gegen Jäde/Grimm (NIS/SLH) wurde im zweiten Satz bis auf 30:28 ausgereizt. Auch in der 2. Runde gegen Gankin/Völkering (NIS) brachte im 2. Abschnitt erst die Verlängerung mit 22:20 die Entscheidung zu unseren Gunsten. Im Endspiel kam man mit 21:10/21:19 knapp ohne Verlängerung aus. Eric vervollständigte seine Tagesleistung im Einzel mit dem 4. Platz. Leider musste er wegen starker Kopfschmerzen im Spiel um Platz drei passen. Diesen Rang konnte er sich dann am Sonntag noch mit seinem Partner Lukas Bölke (BBB) im Doppel erspielen. Im Halbfinale unterlag man zuvor dem Duo Seiffert/Geiss (SLH) in drei Sätzen. Für Kenny galt es im Einzel schwere Brocken aus dem Weg zu räumen. Das tat er mit Bravour. Konnte er seine beiden Vorspiele noch in zwei Sätzen gewinnen, so musste er im Halbfinale und Finale über die volle Distanz gehen. Zweimal standen ihm dabei Gegner vom Verband Berlin-Brandenburg gegenüber. Nach anfänglichen Problemen im Halbfinale gegen Florian Kaminski, der erste Satz endete 14:21, fand er immer besser in das Spiel. Die zunehmende spielerische Sicherheit bescherte ihm dann in den Folgesätzen deutliche 21:8 und 21:11 Siege. Das Finale gegen Bennet Köhler gestaltete sich zu Beginn ebenfalls schwierig. Kenny musste lange einer weiten Führung des Berliners hinterherlaufen. In der Endphase des ersten Satzes erreichte er mit 19:19 noch den Ausgleich und anschließend den 21:19 Erfolg. Im zweiten Abschnitt schien der Faden verloren zu sein. Die Bälle fanden nur selten ihr Ziel auf der generischen Seite. Nach einem schnellen 4:11- Rückstand konnte er im Endergebnis nur 14 Punkte holen. Damit musste die Entscheidung im 3. Abschnitt fallen. Keinem der beiden Spieler gelang es nun Vorentscheidend davon zuziehen. Erst nach dem letzten Seitenwechsel konnte Kenny seinen siegbringenden Vorsprung herausarbeiten. Nach einer 20:15-Führung sollte dann auch nichts mehr anbrennen. Der Gesamtsieg ging mit 21:18 an ihn. Der Staßfurter wusste bei allen Einsätzen spielerisch zu überzeugen. Nach dem 7. Platz beim ersten Turnier gelang es ihm hiermit noch sich für die Bundesranglisten zu qualifizieren

Die zweiten Plätze wurden alle im U15-Jahrgang erzielt. Als stark sind hier erneut die Spiele im Jungendoppel und dem Mixed zu werten. Florian Siebold und Hannes Kämmer erreichten ohne Probleme das Finale. Hier trafen sie erneut mit Bauer/Rathjens auf die Sieger der ersten Rangliste. Den Betrachtern wurde erneut ein kurzweiliges Match geboten. Im ersten Abschnitt gelang der Paarung aus dem Norden der bessere Start. Auf die schnelle und aggressive Spielweise fand man lange Zeit keine Einstellung. Erst im zweiten Satz konnte der Überlegenheit etwas entgegengesetzt und Ausgeglichenheit erreicht werden. Dies setzte sich auch im Entscheidungssatz so fort. Bis in die Endphase hinein war es ein Kopf an Kopfrennen. Den Ausschlag für den Erfolg der Konkurrenz gaben bei dieser knappen Konstellation am Ende zwei Netzroller. Mit 9:21/22:20/18:21 blieb es damit wiederholt bei einem hervorragenden 2. Rang. Im Mixed spielte sich Florian und Julia Truhn ebenfalls bis in das Finale. Im Halbfinale schalteten sie dabei unsere zweite Paarung Hannes Kämmer/Laura Surauf mit 18:21/21:15/21:17 aus. Im Endkampf mussten sie dann Bauer/Meyer (SLH) mit 21:17 und 21:18 den Vortritt lassen. Im Spiel um den 3. Platz konnte sich unser zweites Duo mit 16:21/24:22/21:17 gegen Packroß/Moses (NIS) durchsetzen. Im MD konnte unsere Paarung die Platzierung aus dem ersten Turnier wiederholen. Nachdem das Halbfinale gegen Moses/Löwe (NIS) mit 16:21/14:21 verloren ging, sicherten sich Laura und Julia im kleinen Finale noch den 3. Platz. Hier blieben sie mit 21:8 und 21:18 gegen Bull/Caspari (HAM/NIS) erfolgreich.

Einen 4. Rang erspielte sich Laura noch im Einzel. Sie unterlag beim Einzug in das Finale der Spielerin L. Moses (NIS) mit 24:26/16:21. Im Platzierungsspiel verpasste sie danach mit 21:18/22:20 knapp den Bronzerang. Julia (an 2 gesetzt) musste im direkten Aufeinandertreffen in der 2. Runde Laura mit 21:18/15:21 und 14:21 vorbeiziehen lassen.

Vielen Ergebnissen ist zu entnehmen, dass es sehr oft enge Entscheidungen gab. Für die Betreuer der Spieler und Fans bedeutete das immer eine hohe Anspannung. Von 66 Spielen unserer Teilnehmer gingen 24 über die Distanz von 3 Sätzen. In 18 Sätzen musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Das war für alle sehr spannend und dramatisch zugleich und kein Turnier für schwache Nerven. Unserem gesamten Team, alle mitleidenden Betreuer inbegriffen, möchte ich deshalb für die Leistungen auf dem Feld und am Spielfeldrand DANKE sagen. Es war ein tolles Wochenende!

Für die Qualifizierten zur Deutschen Ranglisten gilt es sich in wenigen Wochen auf Bundesebene zu beweisen. Dazu viel Erfolg, auch im Namen unseres Präsidiums!

 

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