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DEM U15 - U19

Maria Kuse krönt ihre herausragende Spielleistung mit einem kompletten Medaillensatz – Klasse!

Die OTG 1902 Gera war vom 12.-14.02.2016 Ausrichter der diesjährigen Schüler-und Jugendeinzelmeisterschaften in den Altersklassen U15 bis U19. Bereits im Vorjahr fand an gleicher Stelle die Titelvergabe statt. Gera übernahm die erneute Ausrichtung, da die geplante Durchführung in Frankfurt/Main nicht abgesichert werden konnte. Für alle Beteiligten wurden wiederholt tadelsfreie Bedingungen geschaffen.

Unser Bundesland konnte sich mit fünf Spielern für dieses große Event qualifizieren. Alle Sportler kamen ausnahmslos vom Verein SV Lok Staßfurt (Landesleistungsstützpunkt). In jeder der drei Altersklassen war unser Badminton-Landesverband mit Nachwuchsspielern vertreten. Maria Kuse ging dabei in der jüngsten Altersklasse (U15) mit hohen Erwartungen in die Wettkämpfe, wurde sie doch als eine Mitfavoritin bei der Medaillenvergabe gehandelt.  In der U17 war Paul Werner Dingethal mit Manja Oldhaver aus Schleswig-Holstein im Mixed am Start. Seine Gemeinschaftskameradin Marie Lücke hatte sich mit der Bremerin Lea Rottstegge im Mädchendoppel die Teilnahme gesichert. Laura Surauf und Florian Siebold komplettierten unser Starterfeld in der höchsten Altersklasse. Sie traten im Mixed an.

Der Auftakt dieser Meisterschaft erfolgte mit der Mixeddisziplin. Maria war mit ihrem Partner Chris Dargel (Nordrhein-Westfalen) in der Setzliste auf Rang drei eingruppiert. Es konnte damit die Erwartung verbunden werden, dass ein Podestplatz erreichbar war. Der Einzug in das Viertelfinale gelang durch einen Zweisatzerfolg gegen eine Baden-Württembergische Paarung nach schwachem Beginn noch deutlich. Es wurde jedoch erkennbar, das Marias Partner nicht seine 100%ige Leistung abrufen konnte. Das sollte sich im Folgespiel noch bestätigen. Eine kombinierte Paarung aus Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachen schickte sich an unserem Duo den Weg in das Halbfinale zu versperren. Der erste Satz ging in der Verlängerung knapp mit 26:24 an die Kontrahenten. Zahlreiche Aufschlagfehler und das Auslassen verschiedener Angriffsmöglichkeiten von Seiten Marias Partner verhinderten mehrfach eigene Punktgewinne. Nur der abgeklärten und sicheren Spielweise der Staßfurterin war es im weiteren Verlauf zu danken, dass dieses Spiel noch zu eigenen Gunsten gedreht werden konnte. Die beiden Folgesätze konnten mit 21:17 und 21:13 gewonnen werden. Die Hürde um danach in das Finale einzuziehen war zu hoch. Zu viele Individuelle Fehler standen einem geordneten Spielaufbau entgegen. Somit blieb es beim Gewinn der Bronzemedaille. Paul und Manja trafen in der ersten Runde auf N. Kirchgeßner/ M. Mottarelli (Baden-Württemberg). Das Match fand auf Augenhöhe statt. Keine der beiden Parteien besaß deutliche Vorteile innerhalb des Spielverlaufs. Einziges Manko unseres Duos war die Aufschlagsgestaltung. Hier verschenkte man eine Reihe von Punkten an die Konkurrenz. Dies besiegelte am Ende die Niederlage mit 21:19 und 21:16 Zählern und das Ausscheiden aus dem Wettbewerb. Unsere U19 Paarung machte es da etwas besser. Im Auftaktmach hatte man es mit einem Team des Ausrichters OTG 1902 zu tun. Anfänglich zu passiv und damit fehlerbehaftet gingen Florian und Laura in diesen Vergleich. Die Quittung war eine deutliche Niederlage (13:21) im ersten Spielabschnitt. Erst in den beiden weiteren Sätzen agierten sie ihrerseits druckvoller und provozierten so Fehler auf der Gegenseite. Mit 21:11 und 21:12 gelang dann der Spielerfolg. In der nächsten Runde blieb unsere Paarung ohne Chance. Das an Position fünf gesetzte Team F. Matulat/S. Küspert ließ mit 21:6/21:13 nichts anbrennen.

Im Damendoppel der U17 bekamen es Marie und Lea, Lea zum ersten Mal auf Bundesebene dabei, mit den an Position vier gesetzten L. Fischer/J. Petrikowski (Nordrhein-Westfalen) zu tun. Unsere Paarung ging als Außenseiter in diesen Wettbewerb. Sie übersprang die erste Turnierrunde durch den verletzungsbedingten Ausfall der Sportfreundin P. Becher, da die Paarung M. Wilson/P. Becher entfiel. Sichtlich nervös kamen im ersten Satz nur wenige lange Ballwechsel zustande. Erst im zweiten Abschnitt trat unser Team mutiger auf und erkämpfte mehr Spielanteile. Viele Ballwechsel wurden nun ausgeglichener gestaltet. Musste man sich im ersten Satz noch deutlich mit 7:21 abfinden, so sah das Ergebnis im zweiten Teil mit 16:21 schon freundlicher aus. Für Maria Kuse galt es noch die Disziplinen im Einzel und Doppel zu bestreiten. In beiden Konkurrenzen ging sie als TOP-Gesetzte an den Start. Die Frage im Vorfeld lautete, kann sie diesem Erwartungsdruck standhalten. Nun wissen wir, ja, die in Jena am Nachwuchs-Leistungsstützpunkt „Mitteldeutschland“ trainierende Staßfurterin konnte es. In beiden Disziplinen zeigte sie ansehenswerten und spannenden Badmintonsport. Sie erreichte mit deutlichen Erfolgen in den Vorrunden ungefährdet die Endspiele. Im Mädchendoppel ging auch das Finale deutlich in zwei Sätzen zu Gunsten unserer kombinierten Paarung aus. Maria spielte hier mit der Hamburgerin Emma Moszczynski zusammen. Neben diesem Meistertitel im Mädchendoppel bestand auch die Chance den Einzelwettbewerb zu gewinnen. Die bayrische Spielerin Ann-Kathrin Spöri verhinderte dies jedoch. In einer von beiden Seiten taktisch wie spielerisch hochklassigen Begegnung setzte sich die Konkurrentin nach drei gespielten Sätzen durch. Konnte sich unsere in Jena lernende Sportschülerin im ersten Satz noch mit 21:17 behaupten, so drehte Ann-Kathrin die Folgesätze noch mit 21:16 und 21:17 zu ihren Gunsten. Beiden Spielerinnen gebührt für die gezeigten Leistungen Anerkennung. Wir freuen uns über die großen Erfolge von Maria. Mit je einmal Gold, Silber und Bronze hat sie eine tolle Bilanz hingelegt. 

Das Präsidium des BLSA beglückwünscht Maria recht herzlich zu den großartigen Erfolgen dieser Titelkämpfe.

 

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