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DEM U13 2014 in Hamburg

Maria Kuse setzt Erfolgsgeschichte bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Ak U13 fort

Tolle Bilanz der Staßfurterin - Zwei Meistertitel und ein Bronzerang

Am 17. und 18.05.2014 fanden in Hamburg-Wedel die diesjährigen  Deutschen Badminton-Meisterschaften der Altersklasse U13 statt. Es waren die zweiten dieses Jahrgangs.

Bereits bei der Erstauflage in Bonn-Beuel, im Mai des Vorjahres, konnten sich Sachsen-Anhalts Mädchen bis in die Medaillenränge vorspielen. Im Einzel und Doppel war daran auch Maria Kuse beteiligt. Zweimal blieb ihr hier noch der Sprung in die Finals verwehrt. Im Einzel zog sie gegen eine bayrische Spielerin nach hartem Dreisatz-Match im letzten Abschnitt mit 19:21 unglücklich den Kürzeren und im Mädchendoppel scheiterte sie mit ihrer Nienburger Partnerin im Zweisatz mit jeweils 19:21.

In diesem Jahr standen die Chancen für die an das Sportgymnasium „GuthsMuths“ Jena gewechselte Sportschülerin, und beim SV Lok Staßfurt beheimatet, erneut nicht schlecht um in den Medaillenkampf eingreifen zu können. Eine Reihe vorderer Platzierungen bei den Turnieren der Deutschen Ranglisten machten sie zu einer Mitfavoritin bei diesen Titelkämpfen. So wurde sie im Mädchendoppel mit ihrer Hamburger Partnerin auf Platz 1, im Einzel auf Platz 2 und dem gemischten Doppel auf Platz 3 gesetzt. Die damit verbundenen hohen Erwartungen galt es im Wettkampf zu bestätigen.

Mixed

Der sportliche Auftakt dieser Veranstaltung wurde mit der Mixeddisziplin eingeläutet. Maria trat in diesem Wettbewerb mit Tomic Ludwig (Hamburg) an. Im Erstrundenspiel stand ihnen mit D. Sengbusch/S.-K. Marz eine Paarung der Gruppe Südost gegenüber. Der Beginn war von Nervosität und vielen leichten Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Da von unserem Duo hauptsächlich die druckvolleren Aktionen gestartet wurden gelang es diesen Vergleich wie erwartet erfolgreich zu bestehen. Um in das Halbfinale einzuziehen musste im Folgespiel die auf Platz 6 gesetzte Paarung (A. Sonnenschein/K. Boonen) aus Nordrhein-Westfalen bezwungen werden. Keine der beiden Teams vermochte sich entscheidend von der anderen abzusetzen. Mit jeweils 21:19 gewann jeder einen Satz. Die Entscheidung wurde auf den 3. Spielabschnitt vertagt. Jetzt spielsicherer auftretend und mit vielen Punktgewinnen in der Anfangsphase stellte unsere Kombination einen großen Punkteabstand her. Davon sichtlich beeindruckt gelang es den Konkurrenten nicht mehr das Blatt zu wenden. Ein deutlicher Satzgewinn besiegelte den Einzug in das Halbfinale und damit den Gewinn der Bronzemedaille. Gegen die späteren Deutschen Meister M. Datko/J. Petrikowski (Gruppe West) bestand danach keine Chance um einer drohenden Niederlage zu entgehen.   

Mädchendoppel

In dieser Disziplin ging unsere Sportschülerin mit ihrer Hamburger Partnerin Emma Moszcynski als TOP-Gesetzte an den Start. Alles andere als der Gewinn der Goldmedaille am Ende dieses Wettbewerbs käme einer Enttäuschung gleich. So ließen beide von Anbeginn keinen Zweifel daran, wer das spielbestimmende Duo auf dem Feld ist. Bis zum Einzug in das Endspiel deklassierten sie die Konkurrenz deutlich. Diese erreichten in keinem der gespielten Sätze mehr als 6 Punkte. Selbst im Finale musste man nicht an die Leistungsgrenze gehen um den Meistertitel zu erringen. Eigene Flüchtigkeitsfehler wurden durch Tempoverschärfung und Erhöhung des Angriffsdrucks schnell wieder ausgeglichen. Auf Seiten des Betrachters entstand nie der Eindruck dass die Favoriten wanken könnten. Das spielstärkste Team dieser Meisterschaften hatte sich damit ungefährdet den Gesamterfolg gesichert. Klasse – Die erste Goldmedaille für Emma und Maria.

Mädcheneinzel

Im Mädcheneinzel bestand eine weitere Chance für Sachsen-Anhalt eine Medaille zu erringen. Die Staßfurterin legte mit dem Gewinn ihrer Gruppenspiele den Grundstein für das Erreichen dieser Zielstellung. An Position 2 gesetzt, stellte sie innerhalb der Vorrunde (Dreier-Gruppe) durch zwei Erfolge, dabei noch nicht immer vollends überzeugend, den Einzug in das Viertelfinale sicher.

Hier traf sie auf die NRW-Spielerin K. Boonen (gesetzt auf 7). Nach einem furiosen Auftakt und dem klaren Satzgewinn von 21: 5  sollte sich im weiteren Spielverlauf  noch eine spannungsreiche Partie entwickeln. Maria, zumeist spielbestimmend, gelang es nicht mehr sich von der Konkurrentin deutlich abzusetzen. Leichte Führungen von ihr konnten immer wieder egalisiert werden. Auch in der Endphase des 2. Satzes vermochte sie nicht den mühselig erarbeiteten Vorsprung zum Spielgewinn zu nutzen. Die Spielerin der Gruppe West verstand es bis auf 20:20 aufzuschließen und die Verlängerung für sich zu entscheiden. Auch im 3. Satz entwickelte sich bis zum Schluss ein kurzweiliges Spiel. In der entscheidenden Phase legte sie wiederholt einige Punkte vor um diesen Vorsprung nun für den eigenen Spielerfolg verwerten zu können. Der Einzug in das Halbfinale war damit erreicht. Als Gegnerin stand ihr nun ihre Doppelpartnerin E. Moszcynski (gesetzt auf 3) gegenüber. Dieses Spiel verlief im ersten Satz ausgeglichen. Beide mussten lange Laufwege und Ballwechsel mitgehen. Maria kann sich knapp mit 21:19 durchsetzen. Im zweiten Teil gelingt es Emma nicht mehr den kräftezehrenden Ballwechseln standzuhalten. Mit 21:9 kann unsere Spielerin nun deutlicher gewinnen und in das Finale einziehen. Konnte Maria in den Vorkämpfen noch nicht ganz überzeugen, so gelang ihr das nun von Spiel zu Spiel. Eine Hürde war noch zu nehmen, wollte sie sich den Traum „Deutsche Meisterin“  zu werden, erfüllen.

Verwehrte ihr noch  im Vorjahr eine bayrische Spielerin den Weg in das Einzelfinale, so stand ihr nun erneut eine Konkurrentin dieses Bundeslandes gegenüber um ihr die Goldmedaille streitig zu machen. Voraussetzungen für ein packendes Finale waren gegeben. Beide Spielerinnen schenkten sich in dieser Auseinandersetzung nichts. Es wurden lange und ansehenswerte Ballwechsel gespielt. Maria versuchte durch eine schnelle Spielweise in den hinteren Vorhandbereich Druck aufzubauen. Schnelle Drops cross sollten zu Punktgewinnen führen. Diese Taktik bildete die Grundlage zum ersten Satzgewinn.

Auch im 2. Abschnitt schien damit alles planmäßig zu laufen. Der Gesamterfolg war greifbar nahe. Maria führte bereits mit 20:16. Weicht nun aber vom Erfolgskurs ab. Statt schneller Drops wird nun versucht langsam an das Netz zu spielen. Ein Stop am Netz, taktisch richtig,  gelingt nicht. Unkonzentriertheit und Timingprobleme im Abschluss lassen die Bälle nicht ihr Ziel finden. Die Gegnerin schließt zum 20:20 Ausgleich auf und nutzt die Verlängerung um Satzgleichstand herzustellen. Der 3. Satz muss die endgültige Entscheidung herbeiführen. Maria ist erneut angehalten durch eine schnelle Spielweise Druck aufzubauen und diese Taktik bis zum Ende durchzusetzen. Ihr gelingt es gleich sich in der Anfangsphase Punktemäßig etwas abzusetzen. Mit 11:6 erreicht sie einen passablen Zwischenstand zum Seitenwechsel. Die Distanz kann sie weiter bis zum 17:12 wahren. Eigene taktisch gut gespielte Bälle, die Konkurrentin ist bereits mehrfach ausgespielt, landen zwischenzeitlich im Aus oder im Netz. Das bringt die bayrische Spielerin A. Spöri wieder bis auf 16:17 heran. Maria, jetzt Mental sehr stark, bringt sich durch beherzte Ballwechsel wieder in eine Vorteilssituation. Ihr gelingen 3 Punkte in Folge. Sie geht wiederholt mit 20:16 in Führung. Es gilt nun nicht in denselben Fehler zu verfallen, welcher den zweiten Satzgewinn kostete. Zwei Punkte muss sie noch der Sportfreundin Spöri überlassen. Mehr lässt sie in diesem Spiel nicht mehr zu. Beide Sportlerinnen boten in diesem Match tolles Badminton.

Ein herzlicher Glückwunsch geht an Maria Kuse für eine glanzvolle spielerische Leistung bei diesen Titelkämpfen.

 


Spielergebnisse

Tomic Ludwig/Maria Kuse
(Mixed)

gg

 

D. Sengbusch/S.-K. Marz (SAC)
A. Sonnenschein/K. Boonen (NRW)
M. Datko/J. Petrikowski (NRW)

21:17/21:17
21:19/19:21/21:8
16:21/13:21

 

Maria Kuse/Emma Moszcynski
(Mädchendoppel)

gg

 

L. Böttger/S.-K. Marz (SAC)C. Huang/Ch. Marino (HES/RHP)
L. Hess/A. Schilli (BAW)
K. Boonen/J. Petrikowski (NRW)

21:4/21:5
21:6/21:0
21:5/21:6
21:15/21:11

 

Maria Kuse
(Mädcheneinzel)

gg

 

S. Giesler  (NRW)
X.Kölmel (BAW)
K. Boonen (NRW)
E. Moszcynski (HAM)
A.-K. Spöri (BAY)

21:4/21:5
21:12/21:17
21:5/20:22/21:18
21:19/21:9
21:11/20:22/21:18

 

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