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Nachlese zum Länderspiel in Dessau

Deutschland verliert das Badminton-Länderspiel gegen den Weltmeister China mit 1:4

Eine großartige Länderspielatmosphäre herrschte am 11.10.2012 beim Badminton-Länderspiel Deutschland gegen den Weltmeister China in der Anhalt-Arena in Dessau-Roßlau. Mit 3025 Besuchern stellte die Ausrichterstadt erneut einen Besucherrekord für Länderspiele in der Bundesrepublik Deutschland auf. Was war das für ein Tag.

Den  aus Nah und Fern angereisten Fans wurde eine Lehrstunde in Sachen „Badminton“ geboten.  Dazu trugen beide Nationalteams bei. Natürlich war im Vorfeld klar, dass unsere Deutschen Nationalspieler kaum eine Chance auf einen Gesamterfolg hatten, aber das sie versuchten der Übermacht aus dem Reich der Mitte Paroli zu bieten, davon konnte jeder ausgehen. Alle unsere Spieler zeigten beeindruckende Leistungen. Herausragend waren die Spiele im Dameneinzel mit Juliane Schenk und dem Herrendoppel Oliver Roth und Michael Fuchs. Juliane vermochte sich im kräftezehrenden Dreisatzmatch gegen ihre Konkurrentin zu behaupten. Dies wurde durch das fachkundige Publikum gebührend honoriert. Die Herren lieferten den begeisterten Fans auf den Rängen ebenfalls ein kurzweiliges Spiel. Lange Zeit mit dem Chinesischen Duo auf Augenhöhe spielend, musste man sich erst im dritten Satz geschlagen geben. Für die gezeigten Spitzenleistungen wurden allen eingesetzten Nationalspielern, einschließlich die der Gästemannschaft, eine hohe Anerkennung gezollt. Ein lang anhaltender Applaus der fachkundigen Besucher unterstreicht diese Einschätzung. Es ist zu wünschen, dass diese Veranstaltung bei allen Zuschauern bleibende Eindrücke hinterlassen konnte und wir einen ähnlichen Zuspruch bei kommenden Länderspielen in Dessau-Roßlau  feststellen können. Wir freuen uns auf Folgeveranstaltungen.

Das Präsidium bedankt sich für die Ausrichtung dieser Veranstaltung bei der Stadt Dessau-Roßlau, insbesondere beim Sportdirektor Herrn Ralph Hirsch und seinem Mitarbeiterstab. Ein Dankeschön geht ebenfalls an alle Beteiligten und Mitwirkenden unseres Landesverbandes, welche bei der Organisation und Durchführung dieses Großereignisses ihren Beitrag leisteten.

Ergebnisse:

  • MX: Michael Fuchs & Birgit Michels -+ TAO Jiaming & TANG Jinhua 11:21 18:21
  • HE: Lukas Schmidt -+ WANG Zhengming 18:21 16:21
  • DE: Juliane Schenk - XIAO Jia Chen 21:23 21:15 21:17
  • DD: Birgit Michels & Johanna Goliszewski -+ ZHONG Qianxin & BAO Yixin 19:21 13:21
  • HD: Michael Fuchs & Oliver Roth -+ HONG Wei & SHEN Ye 16:21 21:15 15:21.

Ronald Schirdewahn
Geschftsführer BLSA


Medienberichte:


 

Deutschland - China
11. Oktober 2012 in Dessau 1:4 und am 12. Oktober 2012 in Wuppertal  0:5

 

 

Dessau: Deutschland - China 1:4
Anhalt Arena, Robert-Bosch-Str. 54. Ausrichter: Stadt Dessau-Roßlau, Organisationsleiter: Ralph Hirsch. Schiedsrichter: Arwed Sterzl (Berlin), Jochen Heumos (Ratzeburg-Bäk), Hans-Joachim Ontyd (Herford), Regine Kolbe (Darmstadt). Referee : Tobias Oertel (München)

 

Badminton.de berichtete gleich nach dem Spiel:

Eine Rekordzahl von 3025 Zuschauern sah das Spiel der beiden Mannschaften, in dem Juliane Schenk den Ehrenpunkt holte.
Der Badminton-Landesverband Sachsen-Anhalt hatte auf der Verbandswebsite www.blsa.de einen Livescore eingerichtet, den Webmaster Volker Nothnagel bediente. Sachsen-Anhalts Sportwart Peter Himmelreich: "Es war für alle Zuschauer und auch für die Spieler beider Nationalmannschaften ein tolles Erlebnis. Besonders der Sieg von Juliane Schenk riss die 3025 anwesenden Zuschauer zu einer wahren Begeisterung hin. Aber auch das letzte Spiel des Abends, die Herrendoppelpaarung sorgte noch einmal für Hochspannung. Einhelliger Tenor: So schön kann Badminton sein. Beide Nationalteams verabschiedeten sich gemeinsam mit Beifall vom Publikum, Fairness war an diesem Abend Trumpf."

 

Dr. Claudia Pauli / Pressesprecherin des DBV berichtete:

Zuschauerrekord beim Besuch des Weltmeisters

Freundschaftsländerspiele gegen China am 11. und 12. Oktober in Dessau und Wuppertal

3.025 Sportfans verfolgten am Donnerstagabend (11. Oktober 2012) in der Anhalt Arena von Dessau (Sachsen-Anhalt) begeistert den Freund-schaftsvergleich der deutschen Badminton-Nationalmannschaft mit einer Auswahl aus China. Damit wurde der bisherige Zuschauerrekord bei einem Badminton-Länderspiel in Deutschland um über 1.000 Personen übertroffen: Am 4. April 2007 hatten – ebenfalls in Dessau – 2.014 Badminton-anhänger den 3:2-Erfolg des deutschen Teams gegen England bejubelt.

Bei der 1:4-Niederlage der Gastgeber gegen Mixed-Team-Weltmeister China am 11. Oktober 2012 verzeichnete die amtierende WM-Dritte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), den Ehrenpunkt für die Mannschaft des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV). Die 29 Jahre alte Vize-Europameisterin, die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF aktuell Platz sieben belegt, besiegte die Weltranglisten-34. Chen Xiao Jia mit 21:23, 21:15, 21:17.

Auch die anderen Vertreter des DBV boten gegen ihre hochkarätigen Gegner starke Leistungen.

So zwangen im Herrendoppel die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs und Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim; Weltranglistenplatz 26) die Weltrang-listenelften Hong Wei/Shen Ye in den Entscheidungssatz (16:21, 21:15, 15:21). Das neu formierte Damendoppel Johanna Goliszewski/Birgit Michels (1. BV Mülheim/1. BC Beuel) deutete im Aufeinandertreffen mit den Weltranglistensechsten Zhong Qianxin/Bao Yixin an, über welch enormes Potenzial es verfügt (19:21, 13:21). Der DM-Dritte im Herreneinzel, Lukas Schmidt (1. BC Bischmisheim; Weltranglistenplatz 80), lieferte sich mit dem Weltranglisten-16. Wang Zhengming ein enges Match

(18:21, 16:21) und die Partie zwischen den Olympia-Fünften im Mixed, Michael Fuchs/Birgit Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel), und den Gewinnern der Thailand Open 2012, Tao Jiaming/Tang Jinhua, gestaltete sich speziell im zweiten Satz spannend (11:21, 18:21).

Die Spielerinnen und Spieler aus dem „Reich der Mitte“ sind im internationalen Badmintongeschehen seit vielen Jahren das Maß aller Dinge: Bei der Mixed-Team-Weltmeisterschaft (= Sudirman Cup) entschieden die Asiaten von den bisherigen zwölf Austragungen acht für sich, auch bei der WM für Damennational-mannschaften (= Uber Cup) sind die Badmintonasse aus China mit nunmehr zwölf Titelgewinnen der Rekordsieger. Bei der WM für Herrennational-mannschaften (= Thomas Cup) siegten die Chinesen zuletzt fünfmal in Folge. Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 ging in allen fünf Disziplinen die Gold-medaille an Badmintonasse aus China, hinzu kam zweimal Silber (im Dameneinzel und im Mixed) und einmal Bronze (im Herreneinzel). Im Aufgebot der Chinese Badminton Association für die Länderspiele in Dessau und Wuppertal standen allerdings keine Medaillengewinner von London.

 

Die Westdeutsche Zeitung berichtete:

Einen Tag später in Wuppertal: Deutschland - China 0:5
Fr. 12. Oktober 2012 in Wuppertal, Unihalle, Albert-Einstein-Straße 20. Schiedsrichter: Petra Schönborn (Niederfischbach), Oliver Schönborn (Niederfischbach), Werner Lammerich (Bornheim), Manfred Giehl (Nistertal). Referee: Günter Wagner (Bergisch-Gladbach).

  • MX: Johannes Schöttler&Johanna Goliszewski - TAO Jiaming&ANG Jinhua 21:12 14:21 13:21
  • DE: Karin Schnaase - CHEN Xiao Jia 11:21 16:21
  • HE: Marc Zwiebler - WANG Zhengming 20:22 18:21
  • HD: Ingo Kindervater & Johannes Schöttler - HONG Wei & SHEN Ye 14:21 13:21
  • DD: Birgit Michels & Johanna Goliszewski - ZHONG Qianxin & BAO Yixin 14:21 12:21.

Knapp 2000 Zuschauer in der Wuppertaler Uni-Halle. Obwohl die Deutschen diesmal nur einen Satz gewinnen konnten, war die Stimmung ausgezeichnet. Das längste Spiel des Abends lieferte Marc Zwiebler mit 42 hochklassigen Minuten. Vor dem Spiel wurde der zum Jahresende nach England wechselnde Chef-Bundestrainer Jakob Hoi von DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst und Vizepräsident Dietrich Heppner verabschiedet. Er betreute die deutsche Mannschaft zum letzten Mal. Insbesondere gute Kontakte von Ang Li und Winnie Gebker von der in Deutschland sitzenden Europa-Vertretung der chinesischen Sportartikelfirma Li-Ning, dem Aus-rüster der chinesischen Mannschaft, zu den Verantwortlichen der Badminton Association of China hatten die beiden Freundschaftsspiele ermöglicht. Die Chinesen reisten von Düsseldorf aus weiter zum Superseries-Turnier in Dänemark.

 

 

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